
wachsen von anfang an
Die ersten Gärtner unseres Lebens.
Die ersten Gärtner
unseres Lebens
Stell dir einen kleinen Garten vor.
Gerade erst angelegt.
Jeder Sonnenstrahl.
Jeder Regentropfen.
Jedes Wort.
Hinterlässt Spuren.
Genau so wachsen Kinder auf.
Nicht nur durch das,
was wir ihnen beibringen.
Sondern vor allem durch das,
was sie jeden Tag erleben.
Sie beobachten.
Sie fühlen.
Sie wiederholen.
Sie übernehmen.
Und genau daraus entstehen später ihre Überzeugungen.
Kinder lernen nicht durch Erklärungen.
Kinder lernen durch Erfahrungen.
Sie lernen,
- wie Liebe klingt.
- Wie Sicherheit sich anfühlt.
- Wie Fehler bewertet werden.
- Wie Konflikte gelöst werden.
- Wie Erwachsene mit Stress umgehen.
Sie lernen,
indem sie uns beobachten.
Deshalb beginnt Lernen
nicht erst in der Schule.
Sondern jeden Tag zu Hause.
Eltern sind die
wichtigsten Trainer.
Kein Mensch verbringt
mehr Zeit mit einem Kind
als seine Familie.
Deshalb prägen Eltern
nicht nur Regeln.
Sondern auch Gedanken.
Gefühle.
Sprache.
Und Selbstvertrauen.
Ein Satz kann ein Kind klein machen.
"Du stresst mich."
Ein Satz kann ein Kind jahrelang begleiten.
"Mit dir kann man nirgendwo hingehen."
Oft sind diese Sätze
gar nicht böse gemeint.
Sie entstehen,
wenn Überforderung
das Steuer übernimmt.
Genau deshalb
arbeite ich nicht gegen Eltern.
Sondern mit ihnen.
Sprache pflanzt
Samen.
Kinder glauben uns.
Fast alles.
Deshalb frage ich Eltern oft:
Welche Pflanze gießt ihr gerade?
- Wächst gerade Mut?
- Oder Zweifel?
- Vertrauen?
- Oder Angst?
- Selbstständigkeit?
- Oder Abhängigkeit?
Manchmal verändert
ein einziger Satz
eine ganze Richtung.
Nicht:
"Ich bin stolz auf dich."
Sondern:
"Du kannst stolz auf dich sein."
Der Unterschied ist klein.
Die Wirkung oft riesig.
Denn das Ziel ist nicht,
dass Kinder für Lob arbeiten.
Sondern lernen,
an sich selbst zu glauben.
Kinder brauchen keine perfekten Eltern.
Sie brauchen Erwachsene,
die bereit sind,
selbst weiter zu wachsen.
Denn Kinder hören
nicht nur unsere Worte.
Sie übernehmen auch,
- wie wir mit Fehlern umgehen.
- Wie wir streiten.
- Wie wir uns entschuldigen.
- Wie wir wieder aufstehen.
Der größte Unterricht
findet nicht am Schreibtisch statt.
Sondern mitten im Alltag.
Gemeinsam wachsen.
Deshalb begleite ich Familien
auf ganz unterschiedliche Weise.
- Mit Erlebnisabenden.
- Mit Workshops.
- Mit Elternvorträgen.
- Mit Einzelcoachings.
- Mit Traumgeschichten, die Mut schenken.
- Mit persönlichen Power-Songs, in
denen Kinder sich selbst als Held
ihrer Geschichte erleben.
Und manchmal
reicht schon ein neuer Blick.
Nicht auf das Kind.
Sondern auf den Garten,
in dem es jeden Tag wächst.
Mein Wunsch
Ich wünsche mir,
dass Kinder nicht erst als Erwachsene lernen müssen,
an sich selbst zu glauben.
Sondern dass sie von Anfang an erleben,
wie es sich anfühlt,
gesehen,
verstanden
und ermutigt zu werden.
Denn jedes Kind
kommt mit einem Garten
auf diese Welt.
Wir Erwachsenen
entscheiden jeden Tag mit,
welche Pflanzen darin wachsen dürfen.
Wir sind gemacht, um gemeinsam zu wachsen.
