Sebastian Kuhn: Vision, Wachstum & Arbeitsweise

Trainer für Wachstum und Selbstführung

Vom Funktionieren zurück ins Erleben.

Vom Problemdenken zu neuen Möglichkeiten.

Schritt für Schritt wachsen.

Sebastian Kuhn

Meine Geschichte

Ich bin sechs Jahre alt.

Es ist Sommer.

Der Tau liegt noch auf den Wiesen.

Mein Opa läuft schon zwischen den Apfelbäumen.

Ich hinterher.

Während andere Kinder später ins Schwimmbad fahren,

pflücken wir Äpfel.

Kiste für Kiste.

Baum für Baum.

Manchmal frage ich ihn:

„Warum pflanzen wir eigentlich jedes Jahr neue Bäume?"

Er lächelt.

Und sagt nur einen Satz.

„Das werden einmal die Früchte unserer Arbeit."

Damals verstehe ich nicht,

was er wirklich meint.

Denn manchmal vernichtet ein Hagelsturm

die Ernte eines ganzen Jahres.

Manchmal kommt Frost.

Manchmal Trockenheit.

Und trotzdem pflanzt mein Opa weiter.

Sogar noch,

kurz bevor er stirbt.

Heute weiß ich,

was er mir damals mitgegeben hat.

Wer an Wachstum glaubt,

pflanzt auch dann,

wenn noch keine Früchte zu sehen sind.

Ein paar Jahre später

ändert sich mein eigenes Leben.

Meine Eltern trennen sich.

Plötzlich gibt es zwei Welten.

Die eine auf dem Obsthof.

Die andere mit meiner Mutter.

Neue Orte.

Neue Schulen.

Neue Freunde.

Immer wieder von vorne anfangen.

Jedes Mal fühlt es sich an,

als würde eine Tür zufallen.

Doch jedes Mal

öffnet sich irgendwo auch eine neue.

Damals wusste ich noch nicht,

dass auch das Wachstum ist.

Doch je älter ich wurde,

desto mehr vergaß ich,

was mein Opa mir eigentlich beigebracht hatte.

Mein Blick wanderte

vom Inneren

nach außen.

Mit dreizehn

schaue ich auf meine Hände.

Weiße Flecken.

Vitiligo.

Zum ersten Mal

habe ich das Gefühl,

anders zu sein.

Manche Menschen

können ihre Unsicherheit verstecken.

Ich nicht.

Viele Jahre glaubte ich,

mein Wert hängt davon ab,

wie andere mich sehen.

Ich wollte dazugehören.

Anerkennung bekommen.

Gemocht werden.

Ich dachte,

wenn andere an mich glauben,

kann ich endlich auch an mich glauben.

Wenn andere mich wertschätzen,

kann ich mich selbst wertschätzen.

Wenn andere mich lieben,

kann ich mich selbst annehmen.

Also kämpfte ich.

Ich leistete mehr.

Ich erklärte mehr.

Ich wollte überzeugen.

Und trotzdem

blieb dieses Gefühl,

nicht gut genug zu sein.

Irgendwann

stellte ich mir eine andere Frage.

Nicht:

„Wie kann ich andere überzeugen?"

Sondern:

„Warum mache ich meinen eigenen Wert davon abhängig, was andere über mich denken?"

Zum ersten Mal

hörte ich auf,

im Außen zu suchen.

Und begann,

nach innen zu schauen.

Dorthin,

wo mein Opa die ganze Zeit schon hingeschaut hatte.

Heute stelle ich eine andere Frage.

Nicht:

„Wer hat Schuld?"

Nicht:

„Wer muss sich verändern?"

Sondern:

„In welchem Zustand befindet sich dieser Mensch gerade?"

Vielleicht meine Frau.

Vielleicht meine Kinder.

Vielleicht ein Kollege.

Vielleicht ich selbst.

Denn erst,

wenn wir wahrnehmen,

wie es uns wirklich geht,

können wir bewusst entscheiden,

wie wir weitergehen möchten.

Als Sachverständiger

erlebe ich jeden Tag etwas Ähnliches.

Ich komme irgendwo hin.

Jemand sagt:

„Wir haben ein Problem."

Während andere noch darüber sprechen,

warum der Riss entstanden ist,

frage ich längst:

„Welche Möglichkeiten haben wir?"

Vielleicht lässt er sich verfugen.

Vielleicht beschichten.

Vielleicht ist aber auch nicht relevant.

Es gibt fast immer

mehr als einen Weg.

Irgendwann wurde mir klar,

dass ich Menschen dieselbe Frage stellen möchte.

Nicht:

„Warum bist du so?"

Sondern:

„Wie möchtest du dein Morgen gestalten?"

Heute glaube ich,

dass unserer Welt

nicht noch mehr Argumente fehlen.

Nicht noch mehr Experten.

Nicht noch mehr Menschen,

die Recht haben wollen.

Was uns fehlt,

ist Hoffnung.

Vertrauen.

Und der Mut,

den Blick wieder auf das zu richten,

was wachsen kann.

Früher wollte ich Menschen überzeugen.

Heute möchte ich ihnen zuhören.

Früher wollte ich erklären.

Heute möchte ich erleben.

Früher suchte ich nach Anerkennung.

Heute weiß ich,

dass der wichtigste Ort,

an dem Wachstum beginnt,

nicht im Außen liegt.

Sondern in uns selbst.

Deshalb begleite ich heute Menschen.

Nicht,

weil ich ihre Vergangenheit verändern möchte.

Sondern weil ich gemeinsam mit ihnen

an ihrer Zukunft bauen möchte.

Ich glaube nicht,

dass jeder Mensch

das gleiche Werkzeug braucht.

Aber ich glaube,

dass jeder Mensch

wieder Hoffnung braucht.

Den Kopf zu heben.

Sich selbst wahrzunehmen.

Und den Mut,

den nächsten kleinen Schritt zu gehen.

So,

wie mein Opa.

Der jedes Jahr

einen neuen Baum pflanzte.

Nicht,

weil er wusste,

dass die Ernte gut wird.

Sondern weil er daran glaubte,

dass Wachstum möglich ist.

Und genau daran glaube ich heute auch.

Wir sind gemacht, um zu wachsen.

Meine Vision

Ich glaube,

dass wir Menschen oft viel Zeit damit verbringen,

zu verstehen,

warum etwas passiert ist.

Auch das kann wichtig sein.

Mich interessiert jedoch vor allem eine andere Frage:

Wie möchtest du dein Morgen gestalten?

Vielleicht liegt die Antwort nicht darin,

noch länger nach den Wurzeln eines Problems zu suchen.

Sondern darin,

neue Wurzeln für deine Zukunft wachsen zu lassen.

Als Ingenieur habe ich gelernt,

dass jedes Bauwerk mit einer Vision beginnt.

Man schaut nicht zuerst auf das,

was einmal schiefgelaufen ist.

Man plant,

was entstehen soll.

Genau so arbeite ich auch mit Menschen.

Ich möchte nicht deine Vergangenheit wegnehmen.

Sie hat dich zu dem Menschen gemacht,

der du heute bist.

Aber ich möchte gemeinsam mit dir entdecken,

welche Möglichkeiten vor dir liegen.

Welche Fähigkeiten bereits in dir stecken.

Welche Gedanken dir Kraft geben.

Welche Gewohnheiten Früchte tragen.

Und welche vielleicht nicht mehr zu dem Menschen passen,

der du werden möchtest.

Ich glaube nicht,

dass jeder Mensch das gleiche Werkzeug braucht.

Deshalb suche ich nicht nach der einen Methode.

Ich suche gemeinsam mit dir

nach dem Werkzeug,

das gerade zu dir passt.

Denn manchmal genügt ein Gespräch.

Manchmal hilft eine Atemübung.

Manchmal ein inneres Bild.

Manchmal eine Selbsthypnose.

Nicht das Werkzeug verändert dein Leben.

Du veränderst dein Leben.

Das Werkzeug hilft dir nur,

deinen eigenen Weg leichter zu gehen.

Ich wünsche mir eine Welt,

in der wir nicht nur darüber sprechen,

was uns klein macht.

Sondern wieder lernen,

den Kopf zu heben,

Hoffnung zu entwickeln

und Möglichkeiten zu entdecken.

Denn ich glaube:

Wir sind gemacht, um zu wachsen.

Warum mir Wachstum so wichtig ist

Wenn ich an meine Kindheit denke,

denke ich nicht zuerst an die viele Arbeit.

Ich denke an die Abende.

Ich war mit meinem Opa war den ganzen Tag draußen.

Wir haben Bäume geschnitten.

Geerntet.

Gepflanzt.

Kisten getragen.

Am Abend waren wir körperlich müde.

Aber nie mental erschöpft.

Wir saßen zusammen.

Haben gelacht.

Über den Tag gesprochen.

Überlegt,

was morgen ansteht.

Wenn ich Musik angemacht habe,

hat er oft gesagt:

"Mach das Gedüdel aus."

Damals habe ich gelacht.

Heute verstehe ich,

was er meinte.

Nicht jede Stille muss gefüllt werden.

Nicht jede freie Minute braucht Ablenkung.

Manchmal entsteht genau dort,

wo es ruhig wird,

der wichtigste Gedanke.

Heute leben wir anders.

Maschinen haben uns unzählige Aufgaben abgenommen.

Und trotzdem fühlen sich viele Menschen erschöpfter als je zuvor.

Nicht,

weil sie körperlich mehr arbeiten.

Sondern weil ihre Aufmerksamkeit

den ganzen Tag hin- und herspringt.

Zwischen Handy.

Nachrichten.

Social Media.

E-Mails.

Terminen.

Und tausend kleinen Gedanken.

Ich glaube,

dass viele Menschen heute nicht körperlich müde sind.

Sondern mental.

Und genau deshalb begleite ich Menschen.

Nicht,

weil ich möchte,

dass sie mehr leisten.

Sondern weil ich mir wünsche,

dass sie abends wieder sagen können:

"Heute war ein guter Tag."

Dass wieder Zeit bleibt,

miteinander zu lachen.

Sich zuzuhören.

Und den Kopf frei zu haben

für die Menschen,

die wirklich wichtig sind.

Nicht,

weil ich das irgendwo gelernt habe.

Sondern weil ich genau so aufgewachsen bin.

Und weil ich glaube,

dass wir dieses Gefühl

nicht verloren haben.

Wir haben nur verlernt,

den Weg dorthin zu finden.

Solange wir nur auf das Außen reagieren, bleibt unsere 
Lebenslinie oft dieselbe.

In dem Moment, in dem wir den Blick nach innen richten, entsteht die Möglichkeit, eine neue Richtung einzuschlagen.

Mehr als ein Logo

Die Lebenslinie

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte.

Geprägt durch Erfahrungen,

Gewohnheiten

und Wiederholungen.

Manchmal glauben wir,

dass diese Linie bereits festgelegt ist.

Dass wir eben so sind.

Ich glaube etwas anderes.

Wir sind gemacht, um zu wachsen.

Der Kreis

Der Kreis erinnert mich an unser Leben.

An Familie.

Arbeit.

Kinder.

Freunde.

Termine.

Erwartungen.

An all die Dinge,

die jeden Tag um unsere Aufmerksamkeit kämpfen.

Viele davon können wir nicht verändern.

Aber wir können lernen,

wie wir ihnen begegnen.

Der Mittelpunkt

Für mich beginnt Veränderung immer hier.

Nicht im Außen.

Sondern bei uns selbst.

Mit einer einfachen Frage:

Wie geht es mir gerade?

Was gibt mir Energie?

Was kostet mich Kraft?

Welche Gedanken helfen mir?

Welche halten mich klein?

Hier beginnt Selbstwahrnehmung.

Und daraus wächst Selbstführung.

Die neue Richtung

Ich glaube nicht,

dass ein einziges Gespräch

ein ganzes Leben verändert.

Ich glaube an viele kleine Schritte.

An neue Erfahrungen.

An Wiederholungen.

An Wachstum.

Denn jede kleine Entscheidung

kann deiner Lebenslinie

eine neue Richtung geben.

Nicht perfekt.

Aber bewusst.

Schritt für Schritt.

Deshalb steht dieses Symbol für mich nicht für Mental Coaching.

Es steht für Hoffnung.

Für Aufmerksamkeit.

Für Wachstum.

Und für die Überzeugung,

dass wir unsere Geschichte nicht neu schreiben müssen,

um unsere Zukunft neu zu gestalten.

Denn wir sind gemacht, um zu wachsen.

 

Wie ich heute arbeite

Ich bin Ingenieur.

Deshalb habe ich gelernt,

nicht an einer Lösung festzuhalten.

Sondern so lange hinzuschauen,

bis wir den Weg finden,

der wirklich passt.

Genau so begleite ich heute Menschen.

Ich glaube nicht,

dass jeder Mensch dasselbe Werkzeug braucht.

Manchmal hilft eine Atemübung.

Manchmal ein Gespräch.

Manchmal eine neue Gewohnheit.

Manchmal eine Traumreise.

Manchmal eine Selbsthypnose.

Nicht das Werkzeug ist entscheidend.

Sondern der Mensch.

Ich probiere selbst ständig Neues aus.

Ich mache Fehler.

Ich lerne.

Ich stehe wieder auf.

Ich wachse.

Warum sollte ich von anderen erwarten,

perfekt zu sein,

wenn ich es selbst nicht bin?

Deshalb sehe ich den Menschen

wie einen Garten.

Jeder bekommt einen.

Doch kein Garten bleibt von allein so,

wie wir ihn uns wünschen.

Manche Pflanzen wurden schon früh gesetzt.

Andere sind später dazugekommen.

Nicht jeder Baum,

der einmal gepflanzt wurde,

passt heute noch zu dem Leben,

das wir führen möchten.

Und das ist in Ordnung.

Ein guter Gärtner schimpft nicht über seinen Garten.

Er schaut ihn sich an.

Er nimmt wahr.

Er gießt,

was wachsen soll.

Er schneidet zurück,

was keine Kraft mehr trägt.

Und manchmal pflanzt er etwas Neues.

Ich glaube,

genau das haben viele von uns verlernt.

Wir kümmern uns um Termine.

Um den Kontostand.

Um Nachrichten.

Um andere Menschen.

Doch unseren eigenen Garten

sehen wir oft erst wieder,

wenn eine Krise kommt.

Dann wirkt plötzlich alles überwuchert.

Dabei ist selten die Krise das eigentliche Problem.

Sie macht nur sichtbar,

was schon länger unsere Aufmerksamkeit gebraucht hätte.

Wir können das Wetter nicht beeinflussen.

Nicht jede Herausforderung verhindern.

Nicht jeden Sturm aufhalten.

Aber wir können entscheiden,

worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Denn genau das wächst.

Und genau dabei

möchte ich dich begleiten.

Nicht als jemand,

der deinen Garten für dich pflegt.

Sondern als jemand,

der mit dir hindurchgeht,

Fragen stellt

und dir zeigt,

welche Möglichkeiten bereits da sind.

Denn am Ende bist du der Gärtner deines Lebens.

Und ich glaube,

dass in jedem Garten

mehr wachsen kann,

als wir im ersten Moment sehen.

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