Häufige Fragen
Was ist mentales Coaching?
Stell dir vor, du möchtest Autofahren lernen.
Bevor du auf die Straße darfst, lernst du die Theorie.
Du weißt, wie Vorfahrt funktioniert.
Du kennst die Verkehrszeichen.
Du weißt, wann du bremsen musst.
Aber Hand aufs Herz:
Nur weil du alles weißt, bist du noch kein sicherer Autofahrer.
Erst durch das Fahren selbst entsteht Sicherheit.
Genau so ist es auch im Leben.
Die meisten Menschen wissen bereits unglaublich viel.
Sie wissen,
dass sie gelassener sein sollten.
Dass Stress ihnen nicht guttut.
Dass sie positiver denken möchten.
Dass sie mehr auf sich achten sollten.
Und trotzdem reagieren sie in bestimmten Situationen immer wieder anders, als sie eigentlich möchten.
Nicht, weil ihnen Wissen fehlt.
Sondern weil ihr Gehirn und ihr Körper etwas anderes gelernt haben.
Mentales Coaching bedeutet deshalb:
Wir trainieren nicht nur neue Gedanken.
Wir trainieren neue Erfahrungen.
Wie in einem Fahrsicherheitstraining.
Nicht kurz vor einem Unfall.
Sondern zuerst in einem sicheren Rahmen.
Gemeinsam schauen wir auf Situationen, die dich im Alltag herausfordern.
Nicht mit der Frage:
„Warum war das früher so?"
Sondern mit der Frage:
„Wie möchtest du dich dort künftig fühlen?"
Vielleicht möchtest du ...
- in einem Streit ruhiger bleiben.
- vor einem Vortrag sicher auftreten.
- im Gespräch mit deinem Kind geduldiger reagieren.
- Prüfungsangst reduzieren.
- wieder besser schlafen.
- nach einem Fehler schneller an dich glauben.
Dann erleben wir diese Situation gemeinsam.
Schritt für Schritt.
So oft, bis dein Nervensystem lernt:
"Ich bin sicher."
Das ist wie im Sport.
Ein guter Fußballspieler trainiert den Elfmeter nicht erst im Finale.
Er übt ihn tausendfach.
Damit sein Körper auch unter Druck weiß, was zu tun ist.
Mentales Coaching funktioniert ähnlich.
Wir trainieren nicht nur Fähigkeiten.
Wir trainieren Zustände.
Zum Beispiel den Wechsel von ...
- Zweifel → Vertrauen
- Stress → Ruhe
- Angst → Sicherheit
- Grübeln → Klarheit
Denn genau das lässt sich lernen.
Sprache spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Jedes Wort erzeugt Bilder.
Jedes Bild löst Gefühle aus.
Und Gefühle beeinflussen unseren Körper.
Deshalb achten wir nicht nur darauf,
was wir sagen.
Sondern auch darauf,
wie wir mit uns selbst sprechen.
Denn manchmal verändert ein einziger neuer Satz mehr als hundert gute Ratschläge.
Mein Verständnis von mentalem Coaching
Ich möchte dir nicht erklären,
wie dein Leben funktionieren sollte.
Ich möchte gemeinsam mit dir Erfahrungen schaffen,
durch die dein Gehirn,
dein Körper
und deine Gefühle neue Wege kennenlernen.
Denn Veränderung beginnt selten mit mehr Wissen.
Sie beginnt mit einer neuen Erfahrung.
Kurz gesagt:
Mentales Coaching ist ein Training für deinen Kopf, deinen Körper und deine Gefühle.
Du lernst nicht nur anders zu denken.
Du lernst, dich in den entscheidenden Momenten anders zu fühlen, anders zu handeln und dadurch neue Erfahrungen zu machen.
Wie beim Autofahren gilt auch hier: Sicherheit entsteht nicht durch Theorie – sondern durch Übung.
Für welche Themen eignet sich ein Coaching?
Die meisten Menschen kommen nicht zu mir, weil sie "ein Problem" haben.
Sie kommen, weil sich etwas im Alltag nicht mehr gut anfühlt.
Der Kopf kommt nicht zur Ruhe.
Der Schlaf fällt schwer.
Die Gedanken kreisen.
Stress nimmt überhand.
Ein Gespräch beschäftigt noch Tage später.
Oder das Gefühl entsteht:
"Eigentlich möchte ich anders reagieren."
Zum Beispiel bei:
- Stress und Überforderung
- innerer Unruhe
- Schlafproblemen
- Ängsten und Unsicherheiten
- Auftrittsangst
- Rauchfrei werden
- Selbstvertrauen stärken
- persönlicher Weiterentwicklung
- mehr Gelassenheit im Alltag
Aber oft steckt hinter all diesen Themen dieselbe Frage:
Kann ich lernen, anders mit dieser Situation umzugehen?
Meine Antwort lautet:
Ja.
Es geht nicht darum, deine Vergangenheit immer wieder zu erzählen.
Natürlich dürfen wir über deine Geschichte sprechen.
Aber oft reicht es schon,
genau zuzuhören
und gemeinsam herauszufinden,
welche Erfahrungen und Gewohnheiten heute noch dein Verhalten beeinflussen.
Denn Veränderung beginnt nicht erst,
wenn man alles verstanden hat.
Sondern oft schon dann,
wenn man eine neue Erfahrung macht.
Unser Gehirn trainiert ständig Wahrnehmung.
Vielleicht kennst du jemanden,
der direkt neben einer Kirchturmuhr schläft.
Während ein anderer
bei jedem kleinen Geräusch wach wird.
Die Kirchturmuhr ist dieselbe.
Der Unterschied liegt nicht im Geräusch.
Sondern darin,
worauf das Gehirn seine Aufmerksamkeit richtet.
Genau das lässt sich trainieren.
Nicht indem wir das Geräusch verändern.
Sondern indem wir lernen,
anders darauf zu reagieren.
Schlaf ist ein gutes Beispiel.
Viele Menschen versuchen einzuschlafen.
Sie denken:
"Ich muss jetzt schlafen."
"Warum schlafe ich immer noch nicht?"
"Morgen bin ich bestimmt müde."
Dadurch entsteht Druck.
Ich vergleiche das gern mit einer automatischen Drehtür.
Solange niemand daran zieht,
läuft sie ganz ruhig.
Beginnt jemand daran zu rütteln,
gerät sie ins Stocken.
Mit dem Einschlafen ist es ähnlich.
Je mehr wir es erzwingen wollen,
desto schwieriger wird es.
Mentales Coaching bedeutet deshalb:
Wir trainieren nicht gegen Stress.
Nicht gegen Angst.
Nicht gegen Schlafprobleme.
Sondern für neue Zustände.
Für mehr Ruhe.
Für mehr Sicherheit.
Für mehr Vertrauen.
Für mehr Selbstwahrnehmung.
Denn wenn wir lernen,
unsere Aufmerksamkeit bewusst zu lenken,
entstehen neue Möglichkeiten.
Und manchmal fühlt sich dadurch
schon morgen etwas leichter an als heute.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Die ehrlichste Antwort lautet:
Ich weiß es nicht.
Und genau das ist das Schöne daran.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit.
Jeder hat andere Erfahrungen gemacht.
Jeder hat andere Gewohnheiten entwickelt.
Und genau deshalb gibt es keine feste Anzahl an Sitzungen.
Viel entscheidender ist eine andere Frage:
Wie gut kannst du dir bereits vorstellen, wie sich dein Leben anfühlen soll?
Denn je klarer du spüren kannst,
wie du künftig denken,
fühlen
und handeln möchtest,
desto leichter wird es,
alte Gewohnheiten loszulassen.
Ich vergleiche unsere Gefühle gerne mit einem Pferd.
Ein Pferd wird nicht von heute auf morgen ruhig.
Es hat Erfahrungen gemacht.
Es hat gelernt.
Es möchte dich beschützen.
Jedes Pferd ist anders.
So wie jeder Mensch anders ist.
Doch genauso kann jedes Pferd lernen,
einem neuen Kommando zu vertrauen.
Unsere Gedanken sind diese Kommandos.
Mit jeder neuen Erfahrung lernt unser Gehirn:
"Es geht auch anders."
Aus Selbstwahrnehmung entsteht Selbstführung.
Und plötzlich fühlt sich etwas möglich an,
was vorher unerreichbar schien.
Aus meiner Erfahrung kann ich dir eines sagen:
Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nach einer Sitzung keinen Unterschied gespürt hat.
Manchmal ist dieser Unterschied klein.
Manchmal verändert er erstaunlich viel.
Wie schnell dieser Weg geht,
ist bei jedem Menschen unterschiedlich.
Der größte Schritt passiert ohnehin nicht im Coaching.
Der größte Schritt ist die Entscheidung,
sich auf etwas Neues einzulassen.
Bereit zu sein,
eine neue Erfahrung zu machen.
Denn genau dort beginnt Veränderung.
Nicht, weil ich sie erschaffe.
Sondern weil du bereit bist zu wachsen.
Vielleicht brauchst du keine zehn Sitzungen.
Vielleicht brauchst du nur einen Moment, in dem du zum ersten Mal wieder an dich selbst glaubst.
Genau diesen Moment möchte ich gemeinsam mit dir schaffen.
Was sind deine Methoden?
Die kurze Antwort lautet:
Nicht mit einer einzigen.
Ich glaube nicht daran, dass es die eine Methode gibt, die jedem Menschen hilft.
Denn jeder Mensch ist einzigartig.
Jeder hat andere Erfahrungen gemacht.
Jeder lernt anders.
Und jeder braucht einen anderen Zugang.
Deshalb schaue ich bewusst über den Tellerrand.
Ich bilde mich kontinuierlich weiter und verbinde verschiedene Ansätze zu einem Weg, der zu dir passt.
Nicht die Methode steht im Mittelpunkt.
Sondern der Mensch.
Der erste Schritt ist immer derselbe.
Unser Gehirn lernt am besten,
wenn wir uns sicher fühlen.
Deshalb geht es zunächst darum,
den Körper aus dem Überlebensmodus
wieder in einen entspannten Zustand zu begleiten.
Dafür nutzen wir – je nach Mensch und Situation – zum Beispiel:
- Atemtechniken
- Meditationen
- Progressive Muskelentspannung
- Körperwahrnehmung
- Achtsamkeitsübungen
Das ist die erste Brücke.
Denn erst wenn der Körper Sicherheit spürt,
entsteht Raum für Veränderung.
Danach beginnt das eigentliche Training.
Gemeinsam überlegen wir:
Wie möchtest du dich in dieser Situation künftig fühlen?
Wie würde ein Mensch reagieren,
der in dieser Situation ruhig bleibt?
Was würde er denken?
Was würde er sagen?
Wie würde sich sein Körper anfühlen?
Diese Zukunft erleben wir Schritt für Schritt.
Mit inneren Bildern.
Mit mentalen Probeläufen.
Mit Körperankern.
Mit Sprache.
Mit Aufmerksamkeit.
Denn unser Gehirn unterscheidet oft weniger zwischen einer intensiv erlebten Vorstellung und einer echten Erfahrung, als viele vermuten. Deshalb können solche Übungen helfen, neue Reaktionsmuster einzuüben.
Hypnose ist dabei eine Möglichkeit – nicht die Voraussetzung.
Viele Menschen erleben besonders intensive Veränderungen,
wenn sie in einen Zustand tiefer Entspannung kommen.
In diesem Zustand können innere Bilder,
Suggestionen
und Selbsthypnose besonders gut wirken.
Andere Menschen arbeiten lieber mit Meditation,
Bewegung,
Atem,
Gespräch
oder Körperarbeit.
Beides ist völlig in Ordnung.
Du bestimmst jederzeit das Tempo.
Und du entscheidest,
welcher Weg sich für dich richtig anfühlt.
Ich sehe mich nicht als jemanden, der Menschen verändert.
Ich sehe mich als Trainer.
Ich begleite dich bis an die Tür deiner inneren Welt.
Ich zeige dir den Weg.
Ich gebe dir Werkzeuge an die Hand.
Vielleicht entdecken wir gemeinsam deinen sicheren Ort.
Vielleicht einen neuen Blickwinkel.
Vielleicht einen Gedanken,
der dir neue Möglichkeiten eröffnet.
Den Weg gehst du selbst.
Und genau darin liegt für mich die schönste Form von Veränderung.
Denn sie gehört nicht mir.
Sie gehört dir.
Ich arbeite nicht nach einer festen Methode. Ich arbeite mit dem Menschen, der vor mir sitzt.
Was kostet ein Coaching?
Diese Frage bekomme ich häufig.
Und sie ist völlig berechtigt.
Meine Erfahrung zeigt, dass sich die meisten Anliegen bereits innerhalb von ein bis drei Sitzungen so deutlich verbessern, dass meine Klientinnen und Klienten ihren Alltag wieder selbstbestimmt meistern können.
Als Orientierung liegt mein aktueller Richtpreis bei 120 € pro Sitzung.
Eine Sitzung dauert – je nach Thema – zwischen 60 und 90 Minuten. Mir ist wichtiger, dass wir einen Gedanken oder eine Übung in Ruhe abschließen können, als nach exakt 60 Minuten auf die Uhr zu schauen.
Deshalb entscheiden sich viele Menschen für drei Sitzungen, um Veränderungen nachhaltig zu festigen.
Für mich steht nicht die Zeit im Mittelpunkt.
Sondern dein Fortschritt.
Mein Ziel ist nicht, dich möglichst lange zu begleiten.
Mein Ziel ist, dass du möglichst schnell lernst, dir selbst zu helfen.
Dass du deine Gedanken besser verstehst.
Dass du deine Gefühle bewusster wahrnimmst.
Und dass du Werkzeuge an die Hand bekommst, mit denen du auch zukünftige Herausforderungen eigenständig meistern kannst.
Denn irgendwann braucht jeder Held seinen Trainer nicht mehr.
Jeder Mensch ist einzigartig.
So wie jeder Baum anders wächst, ist auch jeder Weg unterschiedlich.
Manche Menschen spüren schon nach einer Sitzung eine deutliche Veränderung.
Andere wünschen sich mehr Zeit, um neue Gewohnheiten Schritt für Schritt im Alltag zu verankern.
Deshalb beginnen wir immer mit einem kostenlosen Kennenlerngespräch.
Gemeinsam schauen wir,
- welches Ziel du erreichen möchtest,
- welcher Weg zu dir passt
- und welcher Umfang sinnvoll ist.
Erst dann entscheiden wir gemeinsam über die nächsten Schritte.
Mein wichtigstes Versprechen
Ich möchte nicht, dass du möglichst viele Sitzungen buchst.
Ich möchte, dass du irgendwann sagen kannst:
„Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffen kann.“
Wenn dieser Moment gekommen ist,
haben wir beide unser Ziel erreicht.
Kurz gesagt:
Ich verkaufe keine Stunden.
Ich begleite Menschen auf ihrem Weg zu einem Ziel.
Kurz gefragt. Ehrlich geantwortet
Viele dieser Fragen höre ich im ersten Kennenlerngespräch. Hier findest du die Fragen und Antworten kurz zusammengefasst.
Hilft mentales Coaching bei
Stress?
Ja. Allerdings verschwindet Stress meist nicht, weil sich die Welt verändert, sondern weil wir lernen, anders damit umzugehen. Gemeinsam trainieren wir, schneller aus dem Überlebensmodus in einen ruhigen und klaren Zustand zu wechseln.
Kann jeder hypnotisiert werden?
Ja – allerdings erleben Menschen Hypnose ganz unterschiedlich. Ein wichtiger Unterschied ist dabei:
Trance und Hypnose sind nicht dasselbe. Trance ist ein natürlicher Zustand. Wir erleben ihn jeden Tag.
Zum Beispiel,
- wenn wir ein spannendes Buch lesen und die Zeit vergessen,
- wenn wir völlig in einem Film versinken,
- wenn wir Auto fahren und plötzlich merken, dass wir schon angekommen sind,
- oder morgens kurz nach dem Aufwachen und abends kurz vor dem Einschlafen.
In diesen Momenten richtet sich unsere Aufmerksamkeit weniger auf das Außen und mehr auf unsere innere Welt oder eine Welt die uns beschrieben wird. Hypnose ist der bewusste Weg dorthin. Ich vergleiche das gerne mit einem Paartanz. Der Tanzlehrer oder der Tanzpartner kennt die Schritte. Er kann dich einladen. Er kann dich führen. Er kann dir Sicherheit geben.
Aber er kann keinen einzigen Schritt für dich gehen.
Du entscheidest, ob du den nächsten Schritt mitgehst. Du entscheidest, wie schnell du lernst. Und du entscheidest, ob sich der Tanz für dich gut anfühlt. Genauso erlebe ich Hypnose.
Ich kenne verschiedene Wege, die in eine angenehme Trance führen können. Ich lade dich ein. Ich begleite dich. Ich gebe Impulse.
Ich kann dich einladen. Ich kann dich begleiten. Aber "tanzen" können wir nur gemeinsam.
Manche Menschen erleben dabei tiefe Entspannung. Andere intensive innere Bilder. Manche bemerken körperliche Veränderungen. Und manche stellen einfach fest, dass sie plötzlich ruhiger, klarer oder gelassener sind. Für mich geht es deshalb nicht darum, wie tief eine Trance ist. Sondern darum, was du in diesem Zustand über dich selbst entdecken kannst.
Denn genau dort entstehen oft neue Erfahrungen. Und neue Erfahrungen eröffnen neue Möglichkeiten.
Bin ich während einer Hypnose noch bei Bewusstsein?
Ja, jederzeit. Du hörst meine Stimme, kannst sprechen und entscheidest selbst, was sich für dich richtig anfühlt. Hypnose bedeutet für mich Zusammenarbeit – nicht Kontrollverlust. Ich werde dich einladen deine Augen zu schließen und dich zu entspannen, aber du entscheidest, ob du meinen Worten folgst oder sagst: "Ich fühle mich mit offenen Augen sicherer."
Wie fühlt sich Selbsthypnose an?
Viele Menschen beschreiben Selbsthypnose wie den Moment kurz vor dem Einschlafen. Oder wenn sie völlig in einem spannenden Buch oder Film versunken sind. Der Körper entspannt sich. Der Kopf wird ruhiger. Und die Aufmerksamkeit richtet sich mehr nach innen als nach außen.
Selbsthypnose bedeutet, dass du lernst, diesen natürlichen Trancezustand selbstständig und bewusst jederzeit herbeizuführen.
Sie ist für mich weit mehr als eine Entspannungstechnik. Sie ist ein Trainingsraum. Hier kannst du deinen inneren Akku aufladen. Zur Ruhe kommen. Oder ganz bewusst zukünftige Situationen trainieren.
So wie ein Sportler Bewegungsabläufe immer wieder übt, kannst auch du neue Gedanken, Gefühle und Reaktionen trainieren, bevor sie im Alltag gefragt sind.
Gemeinsam entwickeln wir kraftvolle Suggestionen und Affirmationen, die zu dir passen. Du lernst die hypnotische Sprache zu verstehen und bewusst für dich zu nutzen. Denn unser Unterbewusstsein reagiert nicht nur auf Worte. Es reagiert auf Bilder, Gefühle und Erfahrungen. Je öfter du diesen Weg gehst, desto vertrauter wird er. Bis Ruhe, Selbstvertrauen oder Gelassenheit nicht mehr nur schöne Gedanken sind, sondern Zustände, die du bewusst selbst herstellen kannst.
Das Ziel der Selbsthypnose ist nicht, sich einfach gut entspannen zu können.
Das Ziel ist, zu lernen, deine inneren Zustände selbst zu steuern.
Worin unterscheidet sich mentales Coaching von einer Psychotherapie?
Psychotherapie hilft Menschen dabei, psychische Erkrankungen zu behandeln. Mentales Coaching verfolgt einen anderen Ansatz. Ich möchte dort beginnen, bevor aus dauerhaftem Stress oder mentaler Belastung ernsthafte Probleme entstehen. Viele von uns haben verlernt, auf die Signale ihres Körpers zu hören. Wir funktionieren. Wir halten durch. Wir reagieren. Dabei steckt in uns oft viel mehr, als wir selbst glauben. Im Coaching trainieren wir deshalb vor allem Selbstwahrnehmung und Selbstführung. Du lernst, deine Gedanken, deine Gefühle und deinen Körper besser zu verstehen, damit du bewusster entscheiden kannst, wie du auf die Herausforderungen des Alltags reagieren möchtest. Ich wünsche mir, dass Menschen wieder Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln. Dass sie erleben, wie viel Ruhe, Klarheit und Kraft bereits in ihnen steckt. Nicht erst, wenn sie völlig erschöpft sind. Sondern dann, wenn sie sagen:
"Ich möchte lernen, dass mein Alltag leichter werden darf."
Für mich ist mentales Coaching deshalb Training. Nicht für den Ernstfall. Sondern für das Leben.
Ich möchte dort anfangen, wo du noch die Möglichkeit hast zu trainieren – nicht erst dort, wo du nur noch funktionieren kannst.
Muss ich im Coaching meine ganze Vergangenheit erzählen?
Nein. Natürlich darfst du erzählen, was dir wichtig ist. Aber oft müssen wir gar nicht jedes Detail deiner Geschichte kennen. Mich interessiert vor allem eine andere Frage:
Wie fühlt sich das gerade in deinem Körper an?
Vielleicht kennst du solche Aussagen:
"Ich habe einen Kloß im Hals."
"Mir liegt etwas schwer im Magen."
"Ich spüre Herzschmerz."
"Mir platzt gleich der Kragen."
"Ich habe Wut im Bauch."
Diese Redewendungen benutzen wir täglich. Doch kaum jemand hat uns gezeigt, wie wir diese Gefühle bewusst beeinflussen können. Genau dort setzen wir an. Nicht mit langen Erklärungen. Sondern mit deiner Wahrnehmung. Wo sitzt das Gefühl? Wie verändert es sich, wenn du anders atmest? Wenn du deine Aufmerksamkeit lenkst? Wenn du einen neuen Gedanken zulässt? Wenn dein Körper sich entspannt? Ich muss dafür nicht wissen, warum du wütend bist. Viel wichtiger ist, dass du lernst, wie du dein Gefühl beeinflussen kannst.
Denn wenn sich dein innerer Zustand verändert, verändert sich oft auch dein Blick auf die Situation. Aus Selbstwahrnehmung entsteht Selbstführung. Und aus Selbstführung entstehen neue Möglichkeiten.
Erleben statt erklären.
Kann Hypnose wirklich funktionieren?
Ja. Stell dir Hypnose wie einen Flugsimulator vor. Du sitzt jederzeit selbst am Steuer. Du kannst die Übung jederzeit unterbrechen.
Der Unterschied ist nur:
Du befindest dich in einer sicheren Umgebung.
Dadurch musst du dich für einen Moment weniger mit allem beschäftigen, was im Außen passiert, und kannst deine Aufmerksamkeit auf das richten, was du verändern möchtest.
Ganz ähnlich kennst du das vielleicht von einem spannenden Film. Du weißt, dass du auf dem Sofa sitzt. Und trotzdem lachst du, erschrickst oder freust dich mit den Figuren. Dein Gehirn reagiert auf das, was es erlebt. Genau das nutzen wir im Coaching. Wir schaffen einen sicheren Raum, in dem du neue Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen ausprobieren kannst – bevor du ihnen im Alltag begegnest.
So wie ein Pilot zuerst im Flugsimulator trainiert, bevor er ein echtes Flugzeug fliegt.
Hypnose nimmt dir nicht das Steuer aus der Hand.
Sie gibt dir die Möglichkeit, in einer sicheren Umgebung zu trainieren, damit du im Alltag gelassener, sicherer und selbstbestimmter reagieren kannst.
Ist mentales Coaching auch für
Kinder oder Jugendliche geeignet?
Ja – allerdings oft anders, als viele denken. Bei Kindern arbeite ich nicht in erster Linie mit Hypnose. Ich arbeite mit ihrer größten Stärke:
Ihrer Fantasie.
Kinder lernen nicht durch lange Erklärungen. Sie lernen durch Erlebnisse. Durch Geschichten. Durch Bilder. Durch Wiederholungen.
Und vor allem durch die Menschen, die sie jeden Tag begleiten.
Deshalb arbeite ich häufig zuerst mit den Eltern. Gemeinsam schauen wir, welche Gefühle wir mit unserer Sprache verstärken. Denn zwischen den Sätzen
„Ich bin stolz auf dich.“
und
„Du kannst stolz auf dich sein.“
liegt ein großer Unterschied. Das eine macht ein Kind abhängig von der Bewertung anderer. Das andere stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Für viele Kinder schreibe ich individuelle Traumgeschichten. Geschichten, in denen sie selbst erleben, wie sie mutiger werden, eine Angst überwinden, ruhiger einschlafen oder mehr an sich glauben. Auf Wunsch entstehen daraus sogar persönliche Mutmach-Songs. Mit dem eigenen Namen. Denn Kinder lieben Geschichten. Und sie lieben Musik. Beides bleibt oft viel länger im Herzen als gut gemeinte Ratschläge. Ich möchte Kindern nicht beibringen, welche Methode sie anwenden sollen.
Ich möchte ihnen zeigen, wie sich Vertrauen anfühlen kann. Wie es sich anfühlt, ruhig in einer Prüfung zu sitzen. Mit Freude zu lernen, weil sie selbst ein Ziel erreichen möchten. Nicht, weil jemand anderes es von ihnen erwartet. Oder wie sich die Hand beim Schreiben entspannen darf, wenn aus Druck plötzlich Neugier wird. Denn manchmal verändert sich nicht die Aufgabe. Sondern nur das Gefühl, mit dem wir ihr begegnen.
Und genau das kann alles verändern.
Kinder brauchen nicht immer mehr Erklärungen.
Sie brauchen Erwachsene, die ihnen vorleben, wie sich Vertrauen, Ruhe und Mut anfühlen.
Was sind Zustände?
Ein Zustand beschreibt, wie du einen Moment erlebst.
Stell dir vor, dein Kind verschüttet morgens ein Glas Saft.
An einem Tag lachst du darüber.
An einem anderen Tag bringt dich genau dieselbe Situation zur Verzweiflung.
Nicht weil sich die Situation verändert hat.
Sondern weil dein Zustand ein anderer ist.
Unsere Gedanken, Gefühle, Körperhaltung und Atmung beeinflussen sich gegenseitig.
Deshalb fühlt sich dieselbe Welt manchmal leicht an und manchmal unglaublich schwer.
Ich glaube:
Wer seinen Zustand erkennt, kann ihn auch verändern.
Was ist Trance?
Viele Menschen kennen Trance bereits, ohne es zu wissen.
Wenn du völlig in ein Buch vertieft bist.
Wenn du Auto fährst und plötzlich merkst:
"Wie bin ich eigentlich hier angekommen?"
Oder wenn du einen Film so intensiv erlebst,
dass du lachst, erschrickst oder Tränen in den Augen hast.
Deine Aufmerksamkeit richtet sich in diesem Moment
nicht mehr hauptsächlich nach außen, sondern nach innen.
Genau das nennen wir Trance. Trance ist kein besonderer Zustand, den nur wenige Menschen erleben.
Sie gehört ganz natürlich zu unserem Alltag.
Wie kann ich meinen Zustand verändern?
Viele Menschen versuchen zuerst ihre Gedanken zu ändern.
Ich gehe oft den umgekehrten Weg.
Unser Körper beeinflusst unsere Gedanken genauso,
wie Gedanken unseren Körper beeinflussen.
Ein tiefer Atemzug.
Eine aufrechte Haltung.
Ein Spaziergang.
Eine neue Frage.
Eine kleine Traumreise.
Oder eine bewusste Erinnerung.
All das kann deinem Gehirn zeigen:
"Du bist gerade sicher."
Und genau dadurch verändert sich häufig auch dein Denken.
Deshalb arbeiten wir nicht nur mit Gedanken.
Sondern immer mit Körper, Aufmerksamkeit und Erleben.
Was sind Trigger?
Ein Trigger ist ein Auslöser.
Etwas, das in Sekunden ein altes Gefühl aktiviert.
Ein bestimmter Satz. Ein Blick. Ein Geruch. Eine Stimme.
Oder eine Situation.
Oft reagieren wir dann nicht nur auf das, was gerade passiert. Sondern auch auf das, was wir früher erlebt haben.
Das Gehirn möchte uns schützen.
Deshalb greift es auf bekannte Muster zurück.
Die gute Nachricht:
Wenn wir den Trigger erkennen,
können wir lernen, anders darauf zu reagieren.
Aus Selbstwahrnehmung entsteht Selbstführung.
Was passiert bei Trance im Gehirn?
Unser Gehirn arbeitet ständig mit elektrischen Signalen. Je nachdem,wie aufmerksam oder entspannt wir sind, verändern sich diese sogenannten Gehirnwellen.
- Beta-Wellen begleiten uns im Alltag, wenn wir denken, planen und Entscheidungen treffen.
- Alpha-Wellen entstehen, wenn wir entspannen, träumen oder unsere Aufmerksamkeit nach innen richten.
- Theta-Wellen treten häufig kurz vor dem Einschlafen, beim Aufwachen oder in tieferen Trancezuständen auf. Hier entstehen oft besonders lebendige innere Bilder und neue Verknüpfungen.
- Delta-Wellen begleiten den tiefen Schlaf und die körperliche Regeneration.
Hypnose bedeutet nicht, dass das Gehirn "ausgeschaltet" wird. Im Gegenteil. Es arbeitet einfach auf eine andere Weise. Die Aufmerksamkeit wird ruhiger, innere Bilder werden lebendiger und neue Erfahrungen lassen sich oft leichter erleben.
Warum nutze ich Trance?
Weil viele Menschen in diesem Zustand zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich zur Ruhe kommen. Gedanken werden leiser. Der Körper entspannt sich. Und genau dort entsteht oft der Raum, um neue Erfahrungen zu machen. Nicht, weil Hypnose etwas Magisches wäre. Sondern weil unser Gehirn in entspannten Zuständen besonders gut lernen kann.
Hypnose oder Trance – wo liegt der Unterschied?
Für mich gibt es einen kleinen, aber wichtigen Unterschied.
Trance ist der natürliche Zustand.
Hypnose ist der Weg, diesen Zustand bewusst und gezielt herbeizuführen. Ich vergleiche es gern mit einem Paartanz. Der Trainer kennt die Schritte. Er gibt Impulse und führt. Aber niemand kann gegen seinen Willen tanzen.
Jeder Schritt bleibt deine eigene Entscheidung. Genauso ist es in der Hypnose. Ich begleite dich. Ich schaffe einen sicheren Rahmen.
Und du entscheidest jederzeit selbst, wie weit du diesen Weg mitgehen möchtest.
Was ist absolutistisches Denken?
Vielleicht kennst du Sätze wie:
"Immer passiert mir das."
"Nie hört mir jemand zu."
"Ich bin eben so."
"Das schaffe ich sowieso nicht."
Unser Gehirn liebt einfache Antworten. Deshalb denkt es häufig in Extremen.
Immer. Nie. Alle. Keiner.
Doch das Leben ist selten so eindeutig. Manchmal genügt schon ein kleines Wort, damit sich eine neue Möglichkeit öffnet.
Aus
"Ich kann das nicht."
wird
"Ich kann das noch nicht."
Und plötzlich beginnt Lernen. Deshalb achte ich in meinen Coachings sehr auf Sprache. Denn Sprache verändert Gedanken. Gedanken verändern Gefühle. Und Gefühle verändern unser Handeln.
Für wen ist es geeignet?
Nicht jeder Mensch kommt mit demselben Wunsch. Aber viele haben etwas gemeinsam: Sie möchten sich nicht verändern, weil mit ihnen etwas nicht stimmt. Sondern weil sie spüren, dass es auch leichter gehen darf. Meine Begleitung ist keine Therapie. Ich behandle keine Erkrankungen. Ich begleite Menschen dabei, ihre Selbstwahrnehmung zu stärken, ihre Selbstführung zu trainieren und innere Zustände bewusst zu verändern. Denn genau wie ein Muskel lassen sich auch Gelassenheit, Aufmerksamkeit, Selbstvertrauen oder innere Ruhe trainieren.
