
Wahrnehmen
DU SIEHST NICHT ALLES.
DU SIEHST, WAS DEINE AUFMERKSAMKEIT FINDET.
Stell dir vor, wir gehen gemeinsam durch eine Stadt.
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Mir fallen wahrscheinlich zuerst der Lärm, der Verkehr und vielleicht auch der Dreck auf.
Jemand anderes entdeckt das Schild:
SALE – 50 %.
Und vielleicht entdeckst du das kleine Restaurant auf der anderen Straßenseite.
Wer von uns hat recht?
Wir alle.
Der Lärm ist da.
Das Angebot ist da.
Das Restaurant ist da.
Wir richten unsere Aufmerksamkeit nur auf unterschiedliche Dinge.
Und genau das macht Wahrnehmen so spannend.
WAS IST NOCH DA WAS DU WAHRNEHMEN KANNST?
Unsere bisherigen Erfahrungen prägen mit, was uns auffällt.
Was wichtig erscheint.
Worauf wir reagieren.
Was wir irgendwann ganz automatisch übersehen.
Du kennst das vom Einkaufen.
Wenn du „nur mal schnell“ etwas brauchst, gehst du hinein, greifst zu und gehst wieder.
Vielleicht genau zu dem Produkt auf Augenhöhe.
Wenn du dagegen durch die Regale bummelst, langsamer wirst und genauer hinschaust, entdeckst du plötzlich Alternativen.
Die Möglichkeiten waren vorher schon da.
Du hast sie nur noch nicht wahrgenommen.
Genau damit spielen wir beim Erlebniscoaching.
Ich werde dir nicht sagen, was du sehen sollst.
Ich lade dich ein, langsamer zu werden und selbst zu entdecken:
Was ist noch da?
DEINE AUFMERKSAMKEIT MACHT DEN UNTERSCHIED
Spüre deine Füße.
Den Kontakt deiner Kleidung auf deiner Haut.
Deinen Atem.
Vielleicht bemerkst du sogar deinen Herzschlag.
All das war vor wenigen Sekunden schon da.
Nur deine Aufmerksamkeit war woanders.
Und genauso kann es uns mit unseren Gedanken und Gefühlen gehen.
Wenn deine ganze Aufmerksamkeit bei der Wut ist, nimmt die Wut viel Raum ein.
Wenn sie beim Stress ist, erleben wir vor allem den Stress.
Und wenn im Kopf nur noch läuft, was als Nächstes erledigt werden muss, geraten wir schnell ins Funktionieren.
Wir müssen die Wut nicht mit noch mehr Wut bekämpfen.
Und den Stress nicht mit noch mehr Druck.
Wir können selbst wählen wohin unsere Aufmerksamkeit geht und damit etwas anderes wahrnehmen. Wenn wir es nicht machen, dann machen es andere für uns.
WAHRNEHMEN. WEITEN. WÄHLEN.
Stell dir eine ruhige Stimme vor, die zu dir sagt:
Ich verstehe dich.
Und jetzt erinnere dich einmal: Wann warst du zuletzt richtig ruhig?
Wann hast du dich entspannt gefühlt?
Wo in deinem Körper konntest du diese Ruhe spüren?
Während du nach einer Antwort suchst, passiert bereits etwas Entscheidendes:
Deine Aufmerksamkeit bewegt sich.
Die Wut muss dafür nicht verschwinden.
Der Stress muss nicht sofort weg sein.
Du nimmst wahr, was da ist – und weitest deinen Blick auf das, was außerdem da sein kann.
Eine Erinnerung.
Ein inneres Bild.
Ruhe.
Vertrauen.
Eine Fähigkeit.
Eine neue Möglichkeit.
Und dann darfst du wählen, was mehr Aufmerksamkeit bekommen soll. Es wächst das, wo du deine Aufmerksamkeit hin lenkst.
WAHRNEHMEN KANNST
DU ERLEBEN
ZEIT FÜR DICH - Gruppenformat
Ankommen. Aufatmen. Wahrnehmen.
Eine Stunde, in der das Außen leiser werden darf. Mit Atem, Meditation, inneren Bildern und bewusster Aufmerksamkeit kommst du wieder mehr bei dir an.
Für dich, wenn du aus dem Funktionieren heraus und wieder mehr ins Wahrnehmen kommen möchtest.
30 MINUTEN AUSZEIT - Kurzformat für Zwischendurch
Einmal kurz raus aus dem Müssen.
Du brauchst nicht immer einen ganzen Abend. Manchmal reichen 30 Minuten, um langsamer zu werden, durchzuatmen und deine Aufmerksamkeit wieder nach innen zu richten.
Dein Thema. Dein Gefühl. Dein WEG.
Du musst mir nicht deine ganze Geschichte erzählen.
Als Trainer interessiert mich vor allem: Wo möchtest du hin?
Wir nehmen wahr, was gerade da ist, und entdecken gemeinsam, worauf du deine Aufmerksamkeit stattdessen richten möchtest und was in dir wachsen darf.
